Berlin - Das Problem von Gewalt in und um Fußballstadien ist allen bewusst. Trotzdem mahnen Vertreter von Vereinen und Anhängern in der zuletzt hitzig geführten Debatte zu einer stärkeren Differenzierung und Abwägung.
Die Ausschreitungen müssten in Relation gesetzt werden zu den Spielen, die friedlich abliefen, sagte Michael Gabriel von der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) im Sportausschuss des Bundestags. «Wichtig ist, die Vorfälle in ein Gesamtbild einzuordnen, denn im Vergleich zu 17,5 Millionen Besuchern in der 1. und 2. Bundesliga verlieren 846 Verletzte in der vergangenen Saison etwas an Schrecken», meinte Gabriel in Berlin.








