Engagement blieb unbelohnt


Kein Durchkommen für Lena Gerbert, die allerdings auf der Außenposition stark spielte und von dort fünf Treffer markierte.Foto:
Kein Durchkommen für Lena Gerbert, die allerdings auf der Außenposition stark spielte und von dort fünf Treffer markierte.Foto:
(Schwackenberg)


Telgte - Im Hinspiel kassierten die Friesen-Handballerinnen eine richtige Klatsche mit 17 Toren Unterschied - das ließ für die Neuauflage gegen den Landesliga-Vierten aus Neuenkirchen nichts Gutes erahnen. Doch es geht aufwärts mit den Spielerinnen von Trainer Sebastian Pohlmann. Das Team konnte zwar keine Punkte holen, hielt die Niederlage beim 18:23 aber in Grenzen. Und mit ein bisschen mehr Konsequenz beim Abschluss, mit etwas mehr Durchschlagskraft m Angriff und vor allem bei den Strafwürfen (fünf wurden leichtfertig vergeben), wäre auch die kleine Sensation möglich gewesen. Doch es sollte nicht sein.

Das lag vor allem daran, dass die Friesinnen im ersten Abschnitt weit unter ihren Möglichkeiten geblieben waren. Rasch lag das Team von Sebastian Seitz, der Pohlmann auf der Bank vertreten hatte, mit 2:6 zurück. Auch der Zwischenspurt zum 5:6 sollte nicht den Umschwung bringen, weil die Neuenkirchenerinnen mit Tempogegenstößen den Vorsprung zur Pause wieder auf 11:5 ausbauen konnten. Das war bereits die Vorentscheidung.


Aufgegeben hatten sich die Telgterinnen aber nicht. Vor allem Sonja Stelzer am Kreis hatte trotz der defensiven 6:0-Deckung der Gäste gute Szenen, und Lena Gerbert auf der ungewohnten Position rechts Außen überzeugte mit fünf konsequent erzielten Treffern. Doch insgesamt war das zu wenig, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Sie hielten den Vorsprung mit 15:9, kamen zum 18:11 und schluckten auch den 14:18-Anschluss der Gastgeberinnen. Wieder waren es deren schnelle Gegenstöße, die die Seitz-Schützlinge nicht unterbinden konnten, und gegen die die ausgezeichnete Schlussfrau Nicole Ahrens ein ums andere Mal das Nachsehen hatte.

„Es war sicherlich mehr drin“, sagte Sebastian Seitz nach dem Match. Die Abwehr stand gut und kämpfte verbissen. „Wir haben es aber im Angriff einfach nicht verstanden, die sehr defensive Abwehr der Neuenkirchnerinnen zu knacken“, so der Übungsleiter.

Nach dieser weiteren Niederlage bleibt alles beim alten: Telgte kämpft gegen den Abstieg. Auch wenn es aufwärts geht, müssen jetzt Punkte her, um den angestrebten Klassenverbleib noch zu schaffen.

TV Telgte Frauen: Ahrens, Altun, Blanke, Bußmann, Gerbert, Heitkötter, Homa, Kövener, Oh, Schreiber, Stelzer.

VON THOMAS BINIOSSEK, TELGTE


05 · 02 · 12





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