Fahrsport

„Konkurrenz wird größer und besser“


Das eigene Turnier vom 29. Juni bis 1. Juli wird auch dieses Mal wieder ein Saisonhöhepunkt für die Westbeverner Fahrsportler (kl. Bild) sein. Außerdem wollen sie in der A-Klasse des Münsterländer Mannschaftscups an alte Erfolge anknüpfen.Fotos:
Das eigene Turnier vom 29. Juni bis 1. Juli wird auch dieses Mal wieder ein Saisonhöhepunkt für die Westbeverner Fahrsportler (kl. Bild) sein. Außerdem wollen sie in der A-Klasse des Münsterländer Mannschaftscups an alte Erfolge anknüpfen.Fotos:
(WN)


Westbevern - Der Münsterländer Mannschaftscup, bei dem zwei Teams an den Start gehen (A- und M-Klasse), sowie das eigene Turnier in Vadrup vom 29. Juni bis 1. Juli gehören für die Fahrsportler im Reiterverein „Gustav Rau“ zu den Höhepunkten der Saison 2012. Die Vorbereitung darauf beginnt am 1. März. Hermann-Josef Schulze Hobbeling traf sich jetzt mit den Aktiven, um Details für die kommenden Monate zu besprechen.

„Wir wollen schon vorne mitmischen, doch die Konkurrenz wird größer und besser“, weiß Hermann-Josef Schulze Hobbeling, dass die anderen Vereine keineswegs schlafen. Westbevern zählt zu den Hochburgen des Fahrsports. Dies beruht in erster Linie auf dem Turnier auf dem Gelände von Schulze Hobbeling, zu dessen Neuauflage im Sommer erneut um die 800 Meldungen erwartet werden. Damit gehört die Veranstaltung zu den größten Turnieren im Umkreis.


Sie fließt auch ein in die Wertung um den Münsterländer Mannschaftscup. Hier möchte der Seriensieger aus Westbevern den letztjährigen „Spielverderber“ Wettringen-Mesum wieder von der Spitze verdrängen. Auch in der E-Klasse wollen die Westbeverner wieder angreifen. In Wettringen erfolgt der Auftakt der Turniersaison.

Bei allem Streben nach Erfolgen: „Die Freude am Fahrsport steht obenan“, bekräftigen die Westbeverner, bei denen Michael Gausepohl und André Schulze Hobbeling zu den Jüngsten gehören. Ferdi Witte ist mit 70 Jahren der Senior. Er gewann im vorigen Jahr die Kreismeisterschaft. Gausepohl und André Schulze Hobbeling wollen bei den Pony-Zweispännern auch wieder an der Deutschen Jugendmeisterschaft teilnehmen. Bei mehreren Sichtungs- und Stützpunktturnieren können sie sich dafür empfehlen.

„Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste“, gibt Routinier Heinrich Schulte (69), der seit über 30 Jahren aktiv ist, den jüngeren Fahrern einen guten Rat, die Streckenbeschaffenheit und das Anfahren der Hindernisse sorgfältig ins Auge zu nehmen, um Stürze zu vermeiden. „Heute fahre ich diese Stellen sorgfältiger an, als das früher der Fall war. Die Liebe zum Fahrsport und die Leidenschaft dabei zu sein, haben darunter aber nicht gelitten.“

VON BERNHARD NIEMANN, TELGTE


01 · 02 · 12





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