Super gekämpft und knapp gesiegt


Bester Mann gegen Kinderhaus: Philipp Dichtler.Foto:
Bester Mann gegen Kinderhaus: Philipp Dichtler.Foto:
(Biniossek)


Telgte - Spannend wars. Spannender, als es Alpár Jegenyés und den Friesen-Handballern lieb sein konnte. Aber was am Ende zählt, ist das Ergebnis. Und das spricht für die Telgter. Denn die setzten sich bei Westfalia Kinderhaus mit 40:38 durch. „Wir sind für unsere kämpferische Einstellung belohnt worden“, zog Jegenyés ein zufriedenes Fazit trotz einiger Defizite, die seine Mannschaft in der Partie offenbart hatte.

Den Friesen gelang es nämlich nicht, sich bei den Gastgebern entscheidend abzusetzen. Das war schon in der extrem ausgeglichenen ersten Halbzeit so, als die Führung minütlich wechselte. Und dabei blieb es auch nach dem Wechsel, wenngleich die Gäste aus der Emsstadt Mitte der zweiten Halbzeit mit immerhin fünf Toren in Führung lagen.


„Wir haben es aber verpasst, diese Führung weiter auszubauen und haben es am Ende selbst spannend gemacht“, so der Friesen-Coach. Wegen einiger individueller Fehler und ein paar Torwartfehlern blieb Kinderhaus im Spiel. Zudem leisteten sich die Telgter in der Schlussphase Ballverluste, die nicht sein mussten. „Wir haben aber nie einen Ball verloren gegeben und haben super gekämpft“, fand Jegenyés lobende Worte für sein Team.

Das hatte es fast über die gesamte Spielzeit verstanden, mit Gegenstößen zu einfachen Toren zu kommen. Und wenn das mal nicht klappte, wurde der Ball sauber ausgespielt. Das brachte letztlich den wichtigen Erfolg, bei dem Jegenyés ausdrücklich die geschlossenen Mannschaftsleistung hervorhob. Dennoch hob er mit Philipp Dichtler den Jüngsten im Team hervor. „Philipp hatte wirklich einen Sahnetag mit nur einem Fehlversuch.“

VON HENNING TILLMANN, TELGTE


29 · 01 · 12





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