Friesen in Kinderhaus

Ohne Linkshänder
und Kreisläufer


In Brockhagen hatten sich die Friesen-Handballer kräftig blamiert. Heute Abend gastiert die Mannschaft beim Tabellenzweiten Kinderhaus. Im Bild: Jan-Philipp Kortenbrede.Foto:
In Brockhagen hatten sich die Friesen-Handballer kräftig blamiert. Heute Abend gastiert die Mannschaft beim Tabellenzweiten Kinderhaus. Im Bild: Jan-Philipp Kortenbrede.Foto:
(WN)


Telgte - Viele, viele Einzelgespräche hat Alpár Jegen­yés nach der 30:45-Klatsche in Brockhagen mit seinen Spielern geführt. „Ich komme damit klar zu verlieren, wenn der Gegner besser war. Aber nicht so“, macht der Telgter Handballcoach deutlich, dass er heute (18.30 Uhr) bei Westfalia Kinderhaus eine andere Einstellung auf dem Feld sehen will.

Allerdings hat Jegenyés weiterhin mit einer langen Liste an Verletzten zu kämpfen. „Ich weiß noch nicht, wer alles ausfällt, aber es werden einige sein. Im Moment haben wir keinen Linkshänder und auch keinen Kreisläufer.“ Angesichts der Personalmisere flüchtet sich der erfahrene Übungsleiter in Humor. „Jeden, der einen Ball fangen kann, sollten wir noch schnell unter Vertrag nehmen.“


Die Partie von vornherein abzuschreiben, ist aber Jegenyés´ Sache nicht. „Wir können nicht dahin fahren und schon vorher sagen, wir haben keine Chance. Eine Chance hat man immer! Allerdings dürfen wir dann nicht nur zehn Prozent geben, sondern 110 Prozent.“

Welche Mannschaft die Telgter aufs Feld schicken werden, steht wegen der vielen Ausfälle noch nicht fest. „Momentan arbeitet mein Computer - mein Kopf - auf Hochtouren“, schmunzelt Jegenyés. „Wir haben einen Plan A, Plan B und einen Plan C.“

VON HENNING TILLMANN, TELGTE


28 · 01 · 12





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