FC Eintracht Rheine

Beim FC Mecklenbeck: Familienduell im Hause Bienemann


Sascha Pakularz (r.) blieb gegen Union Lohne ohne Treffer. In Mecklenbeck könnte für ihn wieder Frederick Telsemeyer in die Anfangsformation rücken.
Sascha Pakularz (r.) blieb gegen Union Lohne ohne Treffer. In Mecklenbeck könnte für ihn wieder Frederick Telsemeyer in die Anfangsformation rücken.
(Foto: Lübbers)


Rheine. Es mag angenehmere Formen der Freizeitgestaltung geben, als bei zweistelligen Minusgraden Fußball zu spielen. Doch das Leben ist vor allem dann kein Wunschkonzert, wenn große Ziele anstehen. So wie für den FC Eintracht Rheine, der am kommenden Sonntag über Bad Oeynhausen ins Westfalenpokal-Halbfinale einziehen will. Um dort bestmöglich vorbereitet aufzulaufen, vereinbarte FCE-Trainer Klaus Bienemann einen weiteren Test, der seine Mannschaft heute Abend zum FC Mecklenbeck führt (Anstoß 19.15 Uhr, Kunstrasenplatz Egelshove 1).

Fakt ist: Dauerfrost und knochenharte Plätze verhindern momentan ordentliches Training. „Auf Naturrasen lässt sich kaum trainieren. Ich bin froh, dass wir in Mecklenbeck spielen können“, nutzte der Coach den kurzen Draht zu seinem Sohn Christian Bienemann, der beim FCM seit 2010 in der Verantwortung steht. Aktuell ist die Mannschaft Tabellenführer der Kreisliga A Münster, mit deutlichem Vorsprung auf Roxel 2. „Man sollte diese Mannschaft überhaupt nicht unterschätzen. Die können richtig gut Fußball spielen“, ist Bienemann senior der Drei-Klassen-Unterschied egal.


Vier Testpartien liegen hinter dem FCE in der laufenden Rückrundenvorbereitung. Mit zwei Siegen, einem Remis und einer Niederlage fällt die Bilanz relativ ausgeglichen aus. Wichtiger als Ergebnisse ist Bienemann allerdings, die Mannschaft taktisch voranzubringen. Defensivordnung, Passgeschwindigkeit und das so genannte Arbeiten gegen den Ball seien besser geworden, ärgerlich stimmte ihn dagegen die Chancenverwertung gegen Lohne: „Da muss man einfach gieriger sein.“

Helfen könnte in diesem Zusammenhang Frederick Telsemeyer, der nach seiner Knieprellung auf das Comeback hinarbeitet. Für Philipp Brüggemeyer (Zerrung) und Alessio Wilms Dell`Unto (Grippe) droht hingegen die Zeit zu knapp zu werden.

Fraglich ist auch, ob am Sonntag in Bad Oeynhausen überhaupt gespielt werden kann. Die Wetterprognose lässt mit Temperaturen von minus vier bis minus zwei Grad weiter strengen Frost erwarten. Da das Stadion an der Mindener Straße über keinen Kunstrasen verfügt, steht die Partie aktuell auf der Kippe. Für Bienemann ist das (noch) kein Thema: „Damit beschäftige ich mich nicht. Die ganze Vorbereitungsplanung ist auf diesen Termin ausgerichtet.“

VON DIRK MÖLLERS


06 · 02 · 12




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