Rheine. Es mag angenehmere Formen der Freizeitgestaltung geben, als bei zweistelligen Minusgraden Fußball zu spielen. Doch das Leben ist vor allem dann kein Wunschkonzert, wenn große Ziele anstehen. So wie für den FC Eintracht Rheine, der am kommenden Sonntag über Bad Oeynhausen ins Westfalenpokal-Halbfinale einziehen will. Um dort bestmöglich vorbereitet aufzulaufen, vereinbarte FCE-Trainer Klaus Bienemann einen weiteren Test, der seine Mannschaft heute Abend zum FC Mecklenbeck führt (Anstoß 19.15 Uhr, Kunstrasenplatz Egelshove 1).
Fakt ist: Dauerfrost und knochenharte Plätze verhindern momentan ordentliches Training. „Auf Naturrasen lässt sich kaum trainieren. Ich bin froh, dass wir in Mecklenbeck spielen können“, nutzte der Coach den kurzen Draht zu seinem Sohn Christian Bienemann, der beim FCM seit 2010 in der Verantwortung steht. Aktuell ist die Mannschaft Tabellenführer der Kreisliga A Münster, mit deutlichem Vorsprung auf Roxel 2. „Man sollte diese Mannschaft überhaupt nicht unterschätzen. Die können richtig gut Fußball spielen“, ist Bienemann senior der Drei-Klassen-Unterschied egal.