Neue Rekord-Ergebnisse im Visier

Nach dem Krisenjahr 2010 setzt Halle Münsterland zum Höhenflug an


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Münster - Das Jahr, in dem rund um den Globus die Wirtschaftskrise wütete, war für die Halle Münsterland das erfolgreichste überhaupt. Doch dann wurde auch sie von der Krise eingeholt: 2010 kamen nicht nur weniger Besucher in das Messe- und Congress-Centrum - auch die Zahl der Veranstaltungen und der Umsatz gingen gegenüber dem Vorjahr zurück.

Dass Hallen-Chefin Dr. Ursula Paschke bei der gestrigen Jahrespressekonferenz dennoch bester Stimmung war, liegt an der Entwicklung der letzten Monate: „Der Trend zeigt wieder spürbar nach oben, wir sind auf dem aufsteigenden Ast.“ 2012, so hofft sie, wird die Halle Münsterland wieder so gut dastehen wie im Rekordjahr 2009 - und 2013 vielleicht sogar noch besser. Damit steht für sie fest: „Wir sind gut durch die Wirtschaftskrise gekommen.“


268 Veranstaltungen fanden im vergangenen Jahr am Albersloher Weg statt - 40 weniger als 2009. Mittlerweile zieht die Nachfrage wieder kräftig an, betont Paschke. Für die Jahre 2012 und 2013 zeichnen sich nach ihren Angaben bereits etliche mehrtägige Messen und Kongresse ab.


Blicken optimistisch in die Zukunft: Hallen-Chefin Dr. Ursula Paschke (l.) und Aufsichtsratsvorsitzende Helga Welker.Foto:
Blicken optimistisch in die Zukunft: Hallen-Chefin Dr. Ursula Paschke (l.) und Aufsichtsratsvorsitzende Helga Welker.Foto:
(Matthias Ahlke)


8,56 Millionen Euro erwirtschaftete die städtische Tochter 2010, das ist eine Million weniger als 2009 - allerdings kaum weniger als in den Jahren zuvor. „Ein sehr guter Wert“ trotz Krise, jubelt Paschke. Dass die Halle unterm Strich 1,41 Millionen Miese gemacht hat, kann ihre Stimmung nicht trüben: „Was Spaß macht, kostet immer Geld“, betont die Hallen-Chefin. Zudem verweist sie auf die sogenannte Umwegrentabilität: Dank der Messen und Kongresse seien mehr als 24 Millionen Euro an Hotellerie, Gastgewerbe und Einzelhandel geflossen.

„Wir sind ein Wirtschaftsförderer“, konstatiert sie selbstbewusst. Im Übrigen sei die Halle Münsterland nach wie vor eines der am geringsten subventionierten Veranstaltungszentren in Deutschland.

„Spannende Kongresse“ kündigt Paschke für die kommenden Monate an. Im Juni geht es um die „Faszination Chirurgie“, beim IAF-Kongress Mitte Mai um die Zukunft der europäischen Schienennetze.



VON MARTIN KALITSCHKE, MÜNSTER


19 · 04 · 11





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