Münster-Hiltrup - Jahrelang hat die schulpsychologische Beratungsstelle darauf gewartet, dass Wirtschaftsunternehmen die Arbeit in den Lernwerkstätten an den Schulen unterstützen. Genau genommen sind es exakt 20 Jahre, wie Bernhard Ringbeck sich erinnert. Umso glücklicher ist er, dass mit der Westfalen AG nun ein Anfang gemacht ist. 25 000 Euro überreichte Renate Fritsch-Albert der Stiftung Mitmachkinder, die einen Teil der Mittel auch an die Lernwerkstätten an fünf verschiedenen Schulen in Münster weiterleitet.
„Die Wirtschaft hat immer geklagt, dass 15-Jährige nicht lesen oder richtig schreiben können“, sagt Ringbeck. „Hier im Grundschulalter muss man ansetzen, bevor für die Kinder die Misserfolgsschiene anfängt.“