Münster-Coerde - Am 29. März feiert der evangelische Andreas-Kindergarten sein 40-jähriges Bestehen. Der Kindergarten war damals, im jungen Stadteil Coerde, das erste Gebäude, das die Andreas-Gemeinde baute. „Die Konzeption war immer: Zuerst kommen die sozialen Belange“, erläutert Pfarrer Frank Beckmann.
Das manifestiert sich an der Entstehung der Kirchengebäude der Gemeinde. Denn nach dem Kindergarten - übrigens das einzige Gebäude, das nicht nach einem Entwurf von Professor Lothar Kallmeyer gebaut wurde - entstand als nächstes das Haus der offenen Tür (HoT) für die Jugend, dann das Pfarrhaus und zu guter Letzt das Kirchenzentrum. „Das hatte nichts damit zu tun, dass man das Geistliche nicht brauchte, sondern dass die sozialen Einrichtungen für die Gemeinde das Wichtigste waren“, betont Beckmann.