Gesunder Start


Alle sechs Coerder Kitas beteiligen sich auch dieses Jahr an der Aktion „Ich geh zur U und Du?“. In der Stadtbücherei wird bald eine Infobörse zu gesundheitlichen und pädagogischen Themen eingerichtet.Fotos:
Alle sechs Coerder Kitas beteiligen sich auch dieses Jahr an der Aktion „Ich geh zur U und Du?“. In der Stadtbücherei wird bald eine Infobörse zu gesundheitlichen und pädagogischen Themen eingerichtet.Fotos:
(kaj)


Münster-Coerde - Schon die Bilanz des Vorjahres kann sich sehen lassen: 441 Coer­der Kinder wurden mit der Aktion „Ich geh zu U und Du?“ erreicht. Die Bedeutung von Früherkennungsuntersuchungen bewusst zu machen und möglichst viele Eltern zu erreichen, ist ein Ziel innerhalb des Projekts „Frühe Hilfen für Familien in Coerde“, das Peter Griese vom Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen koordiniert.

Auch dieses Jahr nehmen wieder alle sechs Coerder Kindertageseinrichtungen an der Aktion teil, die in Kooperation mit der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsamt durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um die Kita St. Norbert, die An­dreas-Kita, die Awo-Spielstube und die Awo-Kita am Nerzweg, die Kita Edelbach sowie die DRK-Kita.


In Coerde sei die Aktion an das Modellprojekt „Frühe Hilfen für Familien“ gekoppelt und werde deshalb bis 2010 durchgeführt, erläuterte Peter Griese. Voriges Jahr hätten 25 Kinder an der U7 teilgenommen, 144 an der U8 und 92 Mädchen und Jungen an der U9. Acht Kinder hätten Lücken in ihrem Vorsorgeheft gehabt, vier Kinder hätten überhaupt keines gehabt, zog Peter Griese Bilanz der Vorjahresaktion.

In den Kitas werden die Eltern mit Plakaten und Infobroschüren in Deutsch, Russisch und Türkisch auf die kostenlose Frühuntersuchung hingewiesen. Die Untersuchungen würden von Kinderärzten durchgeführt, die nach Absprache mit den Eltern die wichtigsten Impfungen vornähmen.

Als ein wichtiger Bezugspunkt habe sich die Stadtteilbücherei im Coerdemarkt erwiesen, erzählte Griese. Sie sei mehr als eine Bücherei, vielmehr eine Anlaufstelle und ein Treffpunkt für Eltern, die sich informieren wollten.

Deshalb wird dort auch ab dem 24. März eine Informationsbörse eingerichtet. Sie soll den Zugang zu pädagogischen und gesundheitlichen Themen erleichtern, den Austausch im Stadtteil fördern und zwischen den Eltern anregen.

Alle Einrichtungen des Stadtteils, die mit Kindern und jungen Familien arbeiten, werden dort über ihr Angebot informieren.

VON KATRIN JÜNEMANN, MÜNSTER


10 · 03 · 09




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