Münster-Kinderhaus - Von seiner Reise zu einem Leprosenkongress in Brasilien berichtete der Vorsitzende der Gesellschaft für Leprakunde (GfL), Dr. Ralf Klötzer, am Weltlepratag. Zwei Wochen besuchte er das Land in Südamerika, in dem laut Klötzer die Krankheit noch lange nicht ausgerottet ist.
„235 000 neue Fälle werden jedes Jahr registriert, dazu kommt eine hohe Dunkelziffer.“ Leprahilfe in Brasilien bedeute nicht nur das Behandeln der Krankheit, sondern auch Jugend- und Bildungsarbeit, um die Lepra und ihre Folgen bekannt zu machen, berichtete der Vereinsvorsitzende in den Räumen des Lepramuseums.