Münster - Einige Bürger Münsters sind derzeit besorgt um "Petra". Deshalb baten sie den Allwetterzoo um Hilfe. Gleich mehrere Menschen riefen Freitag im Zoo an und berichteten, dass die Schwänin in den letzten Tagen zunehmend Probleme auf dem inzwischen zugefrorenen Aasee hatte.
"Petra" musste sogar vom Eis geholt werden, weil sie anzufrieren drohte, berichtet der Allwetterzoo in einer Pressemitteilung. Die "Schwanenfreunde" brachten sie deshalb in eine Hütte, die sie auf dem Gelände einer Gaststätte direkt am Aasee eigens für Münsters berühmte Schwarze Schwänin errichtet hatten.
Derzeit wird nach Angaben des Zoos von den zuständigen Behörden geprüft, ob eine längerfristige Haltung wegen der bevorstehenden Frostperiode an dieser Stelle möglich ist. Für den Fall, dass dieses Winterquartier den Anforderungen einer Schwanenhaltung nicht entspricht, hat sich Zoodirektor Jörg Adler spontan bereit erklärt, "Petra" erneut Asyl im Allwetterzoo zu gewähren - allerdings ohne das weiße Schwanentretboot.
Die Trauerschwänin könnte das ihr bereits bekannte Pelikanhaus beziehen, da der "Schwanenteich" neben dem Elefantenhaus ebenfalls zugefroren ist. So bald der Frost nachlässt, läge es dann bei "Petra", ob sie im Zoo bleibt oder an den Aasee zurückkehrt.
Dass sie gern und weit fliegt, hat sie mehrfach durch ihre Ausflüge an den Hiltruper See bewiesen...