Münster - Hinter der repräsentativen Fassade des 1844 errichteten „Galenschen Konvikts“ an der Georgskommende verbirgt sich eine wahre Schatzkammer. Im Bistumsarchiv, das hier seit Ende des Zweiten Weltkriegs untergebracht ist, werden Tausende Urkunden und Handschriften aufbewahrt, Dokumente aus Klöstern und Kollegien, Nachlässe und Pfarrarchive - kurzum: „das Gedächtnis des Bistums“, so Dr. Thomas Scharf-Wrede, stellvertretender Vorsitzender der Bundeskonferenz der kirchlichen Archive Deutschlands.
Nach zweijähriger Sanierung erstrahlt das Bistumsarchiv nun in neuem Glanz. „Das Christentum ist ein Glaube, der sich aus der Geschichte speist“ - mit diesen Worten unterstrich Bischof Dr. Felix Genn am Mittwochnachmittag die Bedeutung dieser Einrichtung und lobte zugleich das segensreiche Wirken der Archivare, die meist im Hintergrund wirken.