Münster - Ob der neue Erlass des Innenministers für die Genehmigung von Großveranstaltungen der Stadt Münster neue Verfahren abverlangt, mag Dr. Wolf Heinrichs noch nicht entscheiden: „Wenn wir den Erlass erhalten und gelesen haben, werden wir entscheiden, ob wir an unserer Organisation was ändern müssen.“ Er sei aber überzeugt, so der für Personal, Organisation und Recht zuständige Dezernent, dass die Stadt Münster in dieser Hinsicht schon jetzt „sehr gut aufgestellt“ sei. Innenminister Ralf Jäger hatte am Dienstag als Reaktion auf die Loveparade-Tragödie neue Auflagen für die Kommunen angekündigt (WN, 18.8.).
In Münster, so Heinrichs, existiere schon seit Jahren eine „technische Arbeitsgruppe“, die bei allen Großveranstaltungen tätig werde. Ihr gehörten die Polizei, die Feuerwehr, das städtische Ordnungsamt sowie gegebenenfalls auch das Tiefbauamt und der Bauordnungsamt an. Und seit Langem schon fordere die Stadt von allen Groß-Veranstaltern ein Sicherheitskonzept: „Darauf wird besonderer Wert gelegt.“