Münster - Ein Saxofonspieler erwacht nach durchzechter Nacht neben einer schönen Unbekannten. Das Einzige, woran er sich erinnern kann, ist der Geschmack des Weines vom Vorabend „und dann . . . beginnt das schwarze Loch”. Das ist der Ausgangspunkt der „Geschichte von den Pandabären“. Das Stück von Matei Visniec wird erzählt von einem Saxofonspieler mit Freundin in Frankfurt.
Im Zentrum der Inszenierung von Konrad Haller steht die Frage, was macht einen Menschen aus, was macht eine Begegnung aus. Ist Träumen Flucht oder die einzige Möglichkeit, mit der Welt von heute klar zu kommen. Die geheimnisvolle Fremde (Alice Mortsch) versucht dem Musiker (Toto Hölters) die Geschehnisse der letzten Nacht ins Gedächtnis zu rufen; doch vergeblich: Er weist sogar Tatbestände als Humbug von sich.