Albersloh - Die Freunde der plattdeutschen Mundart ließen sich auch von Väterchen Frost nicht davon abhalten, den Werken des Heimatdichters Augustin Wibbelt zu lauschen. Vorgetragen wurden sie von Rainer Schepper, der vom Vorsitzenden des Heimatvereins, Willi Berheide, im Ludgerushaus begrüßt wurde.
„Verstehen Sie überhaupt Platt in Abschlau - sall ick Platt kürn?“ fragte Rainer Schepper das Publikum. „Jau“, lautete die einhellige Antwort. Bevor Schepper, der Augustin Wibbelt noch persönlich kannte, Gedichte und Geschichten aus dessen Feder vortrug, fasste er den Lebenslauf des Heimatdichters zusammen. Die Zuhörer erfuhren, dass Augustin Wibbelt im Jahre 1862 in Vorhelm geboren wurde. Nachdem er das Gymnasium mit einem hervorragenden Abitur abschloss, fühlte sich Wibbelt berufen, Priester zu werden. Neben seinem Amt als Priester verfasste der niederdeutsche Lyriker und Erzähler viele Werke, die nicht nur im Münsterland viele Freunde fanden.