Sendenhorst - Der Zug nimmt langsam Fahrt auf. Nach dem jüngsten Gespräch zwischen der Stadtverwaltung und Vertretern des Schulministeriums über die mögliche Gründung einer Sekundarschule als Ersatzschule nach der Pädagogik von Maria Montessori (die WN berichteten) werden nun Politik und Verwaltung verstärkt ins Rad greifen, um gemeinsam mit dem Initiativkreis Montessori-Pädagogik die Schule noch möglichst bis zum Schuljahresbeginn 2013/14 auf die Beine zu stellen.
In einer Sondersitzung des Schulausschusses am 29. Februar sollen grundlegende Fragen und organisatorische Abläufe geklärt werden. „Wir benötigen in dieser Sitzung die klare Aussage, dass die Politik geschlossen hinter diesem Projekt steht“, unterstrich Bürgermeister Berthold Streffing in der Sitzung des Schulausschusses am Dienstag sehr deutlich. Darüber hinaus werde Schulentwicklungsplaner Dr. Detlef Garbe in dieser Sondersitzung sein Konzept vorstellen, und es müsse über die Anmeldezahlen der Sendenhorster Schulen gesprochen werden, die bis dahin vorliegen. Streffing bedauerte, dass die Rechtsanwältin, die den Initiativkreis begleitet, an dieser Sitzung aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen könne, denn es gebe sicher auch noch viele rechtliche Fragen zu klären. Dennoch gebe es wichtige Dinge zu besprechen.