Nachtbus N1 ist 20 Jahre alt

Fahrende Erfolgsgeschichte


RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns, Stefan Niermann von der Provinzial-Versicherung, Bürgermeister Berthold Streffing und Ahlens stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss (v.li.) feierten den 20. Geburtstag des Nachtbusses N1.Foto:
RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns, Stefan Niermann von der Provinzial-Versicherung, Bürgermeister Berthold Streffing und Ahlens stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss (v.li.) feierten den 20. Geburtstag des Nachtbusses N1.Foto:
(Anke Weiland)


Sendenhorst/Albersloh - 20 Jahre Nachtbus N1 - eine Erfolgsgeschichte? Definitiv, wie die Zahlen eindrucksvoll beweisen, die RVM-Geschäftsführer André Pieperjohanns zur Feierstunde mitgebracht hatte. Mit 10 000 Fahrgästen pro Jahr gestartet, befördert die Linie N1 der Regionalverkehr Münsterland GmbH zwischen Ahlen, Vorhelm, Sendenhorst, Albersloh und Münster mittlerweile 18 000 Fahrgäste im Jahr. „Das zeigt, dass es sich lohnt, da weiterzumachen.“

Nicht nur junge Menschen benutzen den Nachtbus für einen Besuch in der Disco. Auch ältere Fahrgäste lassen sich nach Münster zum Theater oder ins Konzert fahren. Qualitäten wie Pünktlichkeitsgarantie und die „Saubere-Sachen-Garantie“ zeichneten den Nachtbus aus, so der Geschäftsführer.


Stefan Niermann, Bezirksdirektor der Provinzial-Versicherungen, die Partner der RVM beim Nachtbus sind, gratulierte der N1-Buslinie zum Geburtstag. „Wir möchten als Institution schon da sein, bevor ein Unfall passiert.“ Da sei der Bus erwiesenermaßen ein besonders sicheres Beförderungsmittel. Aber auch als Werbeträger sei er wichtig.

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Ahlen, Rita Pöppinghaus-Voss, betonte die große Aufwertung, die die Stadt durch den Nachtbus erfahren habe. Sendenhorsts Bürgermeister Berthold Streffing konnte sich noch gut an die anfänglichen Diskussionen über das Projekt „Disco- und Freizeitbus“ in der Politik erinnern.

Aufgrund der Unfallhäufigkeit bei jungen Erwachsenen und um eine Anbindung nach Münster zu haben - „in Sendenhorst war einfach viel zu wenig los“ - habe das Projekt zunächst eine Probephase durchlaufen und sich dann schnell etabliert.

Im Jahr 2005 kamen drei Fahrten am Freitag hinzu. „Es war damals der richtige Ansatz“, so Streffing.

Zum Geburtstag des N1 hatte die RVM ein besonderes Geschenk für die Fahrgäste parat. Am Samstag war die Fahrt mit dem N1 kostenlos. Und am Freitagabend warteten die „Bullemänner“ mit ihrem Programm „Ochottochott“ in der Aula der Realschule auf zahlreiche Gäste aus Sendenhorst und Umgebung.



05 · 02 · 12





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