Putzmuntere Pripro mit Laurenz I.


Prinz Laurenz I. blickt mit Frau Ute zum ersten Mal ins Narrenvolk. Anschließend verlas er seine närrischen Paragrafen. Fotos:
Prinz Laurenz I. blickt mit Frau Ute zum ersten Mal ins Narrenvolk. Anschließend verlas er seine närrischen Paragrafen. Fotos:
(Michael Strothoff)


Füchtorf - Um 23.18 Uhr betritt der Karnevalsprinz seine neue Hochburg. Ein ausgiebiges Bad in der Menge, einige Gratulationen, und dann kann jeder im Saal das Prinzenpärchen erkennen: Laurenz I., von Putz und Putzmunter mit seiner Prinzessin Uta I.

Der 46-Jährige möchte nun als 31. Prinz über die Narren und Närrinnen des Golddorfes regieren. Im Alltag wohnen Laurenz und Uta Heseker auf dem Aanepool, wo sie ihre beiden Söhne Aaron und Marco großziehen. Laurenz I. ist Disponent in der Firma BauschLinnemann nach, zudem betreibt er zusammen mit seiner Frau eine eigene Reinigungsfirma für Produktionsanlagen.


Doch bevor der Prinz auf den Thron kletterte, wartete noch ein amüsantes Programm auf die Karnevalisten bei der Prinzenproklamation am Samstag. Beim Einmarsch füllte sich die Bühne mit den ehemaligen Prinzen, Elferrat, Funken und dem alten Prinzenpaar Hubert II. nebst Frau Roswitha I.. Sitzungspräsident Ludger Lietman begrüßte das bunte Volk und schickte ein großes Lob an das Prinzenpaar: „Ihr habt die Herzen der Füchtorfer gewonnen.“ Zum ersten Mal mit dem Elferrat auf der Bühne stand Neumitglied Thomas Nierkamp und beobachtete, wie Ludger Lietmann die Jubelprinzen Josef Lütke Wienker (elf Jahre) und Willi Jansen (22 Jahre) ehrte.

In ihre letzte Session geht nach sieben Jahren Tanzmariechen Katja Böckenholt, dafür wird in den kommenden Jahren Katharina Kellermann den Ehrentanz präsentieren. Ludger Lietmann verteilte goldenen Sessionsorden für den ehrenamtlichen Einsatz aller Aktiven und gab das Mottolied bekannt. Zu „Wenn die Wunderkerzen brennen“ von Jürgen Drews verwandelte sich der Saal durch Leuchtstäbchen in ein Lichtermeer.

Anschließend hatte Zeremonienmeister Thomas Wimmer seinen ersten Einsatz und führte die „Minis“ auf die Bühne. Mit „Shopping Fever“ gingen sie, ausgestattet mit riesigen Taschen, auf ein Lieblingsthema der Frauen ein. Anders als manch andere Shopping-Tour fiel diese allerdings sehr harmonisch aus.

Markus Niermann ging als Goldsucher in die Bütt. Dafür, dass er im Golddorf keinen Goldfund machte, hatte er eine plausible Erklärung : Schließlich sei auch in Sagen der Goldschatz immer vom Bösen (Sassenberg) umgeben.

Hoch hinaus wollten die Turner des SC Füchtorf, die nicht nur die Bühnen-Breite voll ausnutzten. Nach einer gelungen „Viva Las Vegas“- Choreographie standen nicht nur die Turnerinnen Kopf.

Am Stimmungsrad drehten eifrig Thomas Kohkemper und Susanne Kunstleve als „Kunst&Koh“. Spätestens beim Lied „Schatzi, schenk mir ein Foto“ hielt es weder das Publikum auf den Plätzen noch die Sänger auf der Bühne. Nach der lautstark geforderten Zugabe zündeten die Narren die erste Rakete des Abends.

Auf Schlager folgte Rock, denn die „Dance Formation“ tanzte in schrillen Outfits zu Rockklassikern wie „We will rock you“.

Wandlungsfähig zeigten sich die „Red Vibes“ bei ihrem Querschnitt durch die Musicals „Tarzan“ und „Mamma Mia“. Vom Kleidchen in ein Tarzan-Outfit, aus den Bermudas in ein Jane-Kostüm - da hätte Ludger Lietmann fast einen Extra-Orden für schnelles Umziehen vergeben.

In die Bütt stieg auch Bürgermeister Josef Uphoff. Er beschrieb seine Erfahrungen an einem prall gefüllten Buffet: „Mein Teller hat noch eine freie Stelle, genau richtig für eine Frikadelle.“

„Surprise-Surprise“ - der vom Musikverein gewählte Titel traf auch auf die Auswahl der Outfits von bayerisch bis russisch zu.

Bevor der Prinz die Bühne betrat, gab es noch etwas Futter für das Zwerchfell. Die „Mixed Emotions“ zogen als „Sta(d)tt Soldaten“ durch Füchtorf. Schließlich nahm der Sprecher der ehemaligen Prinzen, Bernhard Geise, Hubert II. in das Corps auf. i

Dann betraten Laurenz I. und Uta I. die Bühne. In seiner Prinzenrede (nebenstehender Bericht) lobte er die Füchtorfer für ihren Einsatz beim Dorfwettbewerb und merkte mit Blick auf seinem Beinamen an: „Füchtorf hat sich herausgeputzt.“

Anschließend schlug die Stunde des Tanzmariechens Katja Böckenholt, ehe ihre zehn „Schwestern“, die Rot-Weißen Funken, zum Einsatz kamen. Nach dem großen Finale wurde noch lange zu „Motion-Livemusic“ getanzt.



06 · 02 · 12





TOP ARTIKEL
Topartikel Icon
TERMINSUCHE


Zeitraum:
von Kalender

Fehler: Kein kein gültiges Datum !
Format: dd mm yyyy
bis Kalender
Rubrik:
MÜNSTERLAND


© Ahlener Zeitung - Alle Rechte vorbehalten 2012

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette