Wahl zum Presbyterium

Sechs aus Sieben wählen


Pfarrer Michael Prien ist gespannt auf das Wahlergebnis am Sonntag.Fotos:
Pfarrer Michael Prien ist gespannt auf das Wahlergebnis am Sonntag.Fotos:
(Lieber)


Sassenberg - Am Sonntag (5. Februar) ist es soweit. Aus sieben mach sechs ist das Ziel der Wahl zum Presbyterium, denn sieben Kandidaten werben um die Gunst der Wählerstimmen, aber nur sechs Plätze sind im Presbyterium frei. Die Wahl findet nach dem Gottesdienst ab 11 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt. Bis 18 Uhr hat jedes evangelische Gemeindeglied die Möglichkeit, seine Stimme abzugeben. Anschließend beginnt die Auszählung. „Wer will, der kann ab 18 Uhr bei der Auszählung dabei sein“, sagt Pfarrer Michael Prien, der schon gegen 18.30 Uhr mit dem Endergebnis rechnet.

Innerhalb des Presbyteriums werden anschließend noch einige Aufgaben verteilt. Es gibt einen Jugendpresbyter, einen Diakoniepresbyter, einen Kirchmeister und einen Synodalen, der die Kirche bei der Kreissynode vertritt. „Die Aufgaben werden nach der Wahl festgelegt.“ Presbyter beteiligen sich zudem auch am Gottesdienst, indem sie als Lektor oder als Abendmahlshelfer auftreten. Es gibt auch Presbyter, die Küsteraufgaben übernehmen.


Die Aufgaben sind vielfältig und reichen auch in den Personalbereich, den kirchlichen Haushalt, die Gesetzgebung, den Unterricht und Projektarbeiten hinein. „Und man muss hin und wieder auch mal unangenehme Entscheidungen treffen“, sagt Michael Prien. Wichtig sei dabei, dass alles, was im Presbyterium besprochen werde, auch innerhalb dieses Kreises bleibe und man zu den Beschlüssen stehe.

Neben dem umfangreichen Spektrums gibt es aber auch noch ein paar andere Seiten. „Wir machen auch hin und wieder einen Ausflug, feiern zusammen Geburtstage und pflegen das gesellige Gespräch miteinander“, versichert Pfarrer Prien, dass es neben der Arbeit auch viel Spaß gibt. „Wir hatten in den letzten Jahren ein sehr einmütiges Presbyterium.“

In welcher Zusammensetzung das Team unter der Leitung von Pfarrer Michael Prien nun arbeiten wird, das steht spätestens am Sonntagabend fest. Prien hofft darauf, dass sich möglichst viele Gemeindeglieder an der Wahl beteiligen, damit das demokratische Ergebnis auf möglichst vielen Stimmen basiert.

VON ULRICH LIEBER, WARENDORF


04 · 02 · 12





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