Sassenberg/Füchtorf - Der Schulausschuss hatte im Januar die Stadtverwaltung beauftragt, die „Voraussetzungen zur Teilnahme am Schulversuch Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2011/13 zu überprüfen“ und ein organisatorisch-pädagogisches Grobkonzept zu initiieren. Bürgermeister Josef Uphoff berief daraufhin eine „pädagogische Arbeitsgruppe“. Die hat sich nun nach intensiven Beratungen entschieden, an dem vom Land NRW angebotenen „Schulversuch Gemeinschaftsschule“ teilzunehmen. Professor Dr. Bernd Zymek betonte gegenüber den WN, dass dabei nicht mit einer völlig neuen Schulform experimentiert werde, sondern dass alle bewährten Ansätze und Erfahrungen der Hauptschule und der Realschule weitergeführt und durch Angebote für Schüler, die ein Abitur anstrebten, ergänzt würden. Die Gemeinschaftsschule Sassenberg werde nur die Sekundarstufe I umfassen, aber eine Kooperation mit dem Augustin-Wibbelt-Gymnasium und dem Berufskolleg in Warendorf vereinbaren.
Die Arbeitsgruppe unterstrich, dass die jetzigen Schüler der Haupt- und der Realschule ihren Bildungsgang wie vorgesehen zu Ende führen können, Die Gemeinschaftsschule werde mit dem Schuljahr 2012/13 Jahrgang für Jahrgang aufgebaut.