Sassenberg - Eine ganz normale Familie sind die Schucherts aus Sassenberg bestimmt nicht. Das Besondere an ihr ist ihr Faible für Skandinavien, das Outdoor-Leben und die Schlittenhunde. Mit insgesamt 16 Alaskan Huskys in zwei Teams mit jeweils acht Hunden vor dem Schlitten sind die Sassenberger Schlittenhundesportler bei der ersten IFSS (International Federation of Sleddog Sports) Schlittenhunde-Weltmeisterschaft auf der Langdistanz (400 Kilometer) in Röros (Norwegen) angetreten. So wie ziemlich genau 1000 andere Schlittenhunde auch. Am Ende sprang Platz 18 und Platz 19 unter 127 gestarteten Hundeteams heraus. Anders ausgedrückt: Nur 136 Hunde waren vor den Sassenberger Huskys.
Aber damit noch nicht genug der Besonderheiten; denn Schucherts WM-Team Nummer eins wurde von Vater Bernhard Schuchert (IT-Manager, 53) pilotiert, das zweite Team von der Tochter Ronja Schuchert (Studentin der Tiermedizin, 22). Ein zweites Vater/Tochter-Pärchen gab es bei der WM nicht. „Und wird es wohl auch kaum geben.“ Sagt Bernhard Schuchert, der schon seit über zehn Jahren beim Femundlopet in Röros antritt, das in dieser Saison zum ersten Mal als Langdistanz-WM ausgetragen wird. Mutter Carola (52) und Ronjas Freund Max, komplettierten das WM-Team aus Sassenberg und waren für das Dog-Handling und das Transport- und Wohnmobil zuständig.