Ostbevern. Es scheint unfassbar: Wie die Staatsanwaltschaft Münster und die Kreispolizeibehörde Warendorf in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten, wurde am vergangenen Samstag ein vier Wochen alter männlicher Säugling aus dem Kreis Warendorf mit lebensgefährlichen Schädelverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Verdacht der Kindesmisshandlung richtet sich gegen den 31-jährigen Kindsvater aus Ostbevern.
Wie der Sprecher des Kreises, Norbert Kampelmann, erklärte, sei die betreffende Familie bisher weder beim dortigen Jugendamt noch polizeilich in Erscheinung getreten. Bekannt wurde der Fall nach Auskunft des münsterischen Staatsanwalts Wolfgang Schweer dadurch, dass die Ärzte im Krankenhaus die Polizei in Warendorf informierten. Diese richtete sofort eine Ermittlungskommission ein.







