Wird die Loburg zur Erfinder-Hochburg?


Beate Markofsky (l.) und Heidrun Stubbe vom Erfinderclub in Georgsmarienhütte informierten die Loburger über ihre Arbeit. Foto:
Beate Markofsky (l.) und Heidrun Stubbe vom Erfinderclub in Georgsmarienhütte informierten die Loburger über ihre Arbeit. Foto:
(Goettker)


Ostbevern - Wird die Loburg bald eine Erfinder-Hochburg? Wenn sich der Wunsch von Dr. Beate Vogt und Christian Geldermann erfüllt, dann liegt dies im Bereich des Möglichen. Die beiden Lehrer des Gymnasiums Johanneum wollen einen Erfinderclub an der Schule gründen. Jetzt hatten sie zu einem ersten Informationstreffen eingeladen und waren damit bei rund 20 Schülern und Lehrern auf Interesse gestoßen.

Schon im kommenden Schuljahr soll der Erfinderclub an der Loburg Wirklichkeit werden. Dann könnte er als freiwilliges Angebot in den Stundenplan aufgenommen werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert solche Projekte im Rahmen von SIGNO (Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung).


Als Referentin von SIGNO sprach Diplom-Kauffrau Heidrun Stubbe mit den Loburgern über den Aufbau eines Erfinderclubs sowie über die finanzielle Unterstützung, die die Einrichtung bieten kann.

Insgesamt gibt es in Deutschland 133 Erfinderclubs. Die Hälfte besteht aus Jugendlichen und organisiert sich an Schulen. Heidrun Stubbe engagiert sich außerdem in dem Verein technischer Erfinder und Innovationsträger (VtEI) in Georgsmarienhütte.

Gemeinsam mit Beate Markofsky, ebenfalls Mitglied im VtEI, berichtete sie auch über die praktische Tätigkeit in einem Erfinderclub. Wie kann die Arbeit im Team funktionieren? Welche Techniken regen die Kreativität von Kindern und Jugendlichen an? Wie können schulische Projekte Erfindungen fördern?

Die Idee, einen Erfinderclub zu gründen, entstand am Gymnasium Johanneum eher spontan und zufällig. Auf einer Fachmesse in Hannover kam Lehrer Christian Geldermann mit Mitarbeitern von SIGNO ins Gespräch und brachte die Idee mit nach Ostbevern. Nun hoffen er und seine Kollegin Dr. Beate Vogt darauf, dass sich mindestens zehn Kinder und Jugendliche melden, die Spaß haben, eigene Ideen zu verwirklichen.



14 · 05 · 09





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