FDP will Förderschulen erhalten

Der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Romberg (2. v. l.) lobt die Arbeit der Vinzenz-von-Paul Förderschule von Schulleiter Thomas Feldmann (l.) und seinem Stellvertreter Christian Steinhaus (Mitte). Zusammen mit Markus Diekhoff ( FDP-Kreistagsfraktion, 2. v. r.) und Herbert Kraft (Geschäftsführer Caritasverband Warendorf) sieht er in der Förderschule einen wichtigen Baustein zur optimalen Förderung behinderter Kinder.
Der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Romberg (2. v. l.) lobt die Arbeit der Vinzenz-von-Paul Förderschule von Schulleiter Thomas Feldmann (l.) und seinem Stellvertreter Christian Steinhaus (Mitte). Zusammen mit Markus Diekhoff ( FDP-Kreistagsfraktion, 2. v. r.) und Herbert Kraft (Geschäftsführer Caritasverband Warendorf) sieht er in der Förderschule einen wichtigen Baustein zur optimalen Förderung behinderter Kinder.


Beckum - „Die FDP will Förderschulen als Bestandteil des Schulsystems erhalten.“ So lautet die Aussage des FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Romberg bei seinem Besuch an der Vinzenz-von-Paul Förderschule in Beckum.

Die Caritas-Förderschule ist eine Ganztagsschule für junge Menschen mit geistiger Behinderung. Das Spektrum reicht von der schweren Mehrfachbehinderung über das Down-Syndrom bis zur Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen. Die Schule nimmt Schüler aus dem Südkreis Warendorf ab sechs Jahren auf.


Die Förderschulen stünden aktuell in der politischen Diskussion, da SPD und Grüne diese Schulen abschaffen und die förderbedürftigen Kinder in Regelschulen integrieren wollten, teilt Romberg mit. „Die FDP unterstützt das Ziel, mehr Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Besuch einer allgemeinen Schule zu ermöglichen. Wir wollen Schulen, die sich auf diesen Weg machen, mit zusätzlichen Mitteln unterstützen. Für uns ist die allgemeine Schule der vorrangige Lernort auch für behinderte Kinder. In den zurückliegenden vier Jahren hat die Koalition aus FDP und CDU den Anteil von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht bereits um 36,5 Prozent erhöht“, so Romberg. Die FDP möchte aber auch „die maximale Förderung für behinderte Kinder“. Das entscheidende Kriterium für die Wahl der Schule müsse daher das Wohl des Kindes sein. Leider gebe es Situationen, in denen Kinder nicht in den allgemeinen Unterricht integriert werden können. „Förderschulen sind unverzichtbar, wenn wir weiterhin das Wohl jedes einzelnen Kindes in den Mittelpunkt stellen wollen. Eine Pluralität der Förderangebote im Kreis Warendorf verbessert das Angebot“, betont Romberg und teilt diese Position mit dem stellvertretendem Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion Markus Diekhoff sowie dem Geschäftsführer des Caritasverbandes im Kreis Warendorf Herbert Kraft (Schulträger).

Was der FDP-Politiker bemängelte ist der einsame Standort der Schule. „Die Schüler der Vinzenz-von-Paul-Schule gehören nicht auf die grüne Wiese vor die Stadt, sondern in unsere Mitte“.


22 · 02 · 10



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