Alverskirchen - Alverskirchens Bürger können ein wenig aufatmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass nur 400 Meter vom Baugebiet Vinckenbusch eine der größten Hühnermastanlagen Deutschlands entstehen könnte, ist nach der Sitzung des Bezirksausschusses am Donnerstagabend nicht gestiegen. Im Gegenteil. Dem potenziellen „Hühner-Baron“, der südlich des Hofes Vincke vier Ställe mit insgesamt 160 000 Masthühnern plant, weht schon in der Frühphase ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Und das sowohl seitens der Bürger als auch der Kommunalpolitiker und der Gemeinde.
Die Gemeindeverwaltung hat das Thema frühestmöglich auf die Tagesordnung gesetzt zu einem Zeitpunkt, zu dem die nötigen Antragsunterlagen des Investors noch gar nicht komplett beim Kreis vorliegen. Rund 40 Bürger, die von der Nachricht über das beabsichtigte Projekt aufgeschreckt worden waren, verfolgten gespannt die Ausschusssitzung und signalisierten deutlich ihre Ablehnung. In der wurde schnell klar, dass dieses Projekt nicht mehr als privilegiertes landwirtschaftliches Vorhanden, sondern eher als industrielle Produktion zu bewerten ist.