Everswinkel - „Pflegebedürftig - eine Horrorvision für die meisten von uns, für immer mehr Menschen jedoch Realität, denn mit der steigenden Lebenserwartung wächst auch die Zahl derjenigen, die auf ständige Hilfe angewiesen sind“, verdeutlichte Fred Heinemann, der zweite Vorsitzende des VdK (Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderter und Rentner), auf dessen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Arning am Freitagnachmittag. „Der ewige Jungbrunnen - bloß nicht älter werden. Unsere Bevölkerungspyramide kehrt sich um. Die Zukunft gehört den älteren Menschen, und schon heute ist jeder fünfte Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahre alt“, unterstrich er. „Im Jahr 2030 wird fast jeder Zweite zur Gruppe der Nachberufler gehören. Hier müsse ein Bündnis der Generationen gestartet werden. Solidarität solle im Mittelpunkt stehen. „Alt werden ist keine Schande, wir müssen uns nur darauf vorbereiten.“
Grüße vom Kreisvorstand überbrachte der stellvertretende Kreisvorsitzende des VdK, Helmut Göbel, schuf einen Überblick über die deutsche Rentenlage und vertrat die These, dass Privatvorsorge die gesetzliche Altersvorsorge ergänzen, aber nicht ersetzen könne.