Ahlen - Hartruß und Glanzruß sind die große Gefahr. Sie setzen sich in Abgasrohren und Schornsteinen ab. Zu viel davon - und ein Kaminbrand ist unausweichlich. „Jetzt ist wieder Saison“, sagt Schornsteinfegermeister Daniel Söhndel. Gerade bei eisigen Temperaturen im Winter seien so gut wie alle Kamine in Betrieb - die Wahrscheinlichkeit eines Kaminbrands erhöht.
Ausführliche Berichterstattung in der Donnerstagsausgabe der „Ahlener Zeitung“.
Was tun? Der Fachmann rät zu regelmäßiger Reinigung der Schornsteine. „Das Problem ist, dass sich Hart- und Glanzruß nicht so ganz einfach abkehren lassen. Sie gehen eine enge Verbindung mit den Steinen des Kamins ein. Wartet man zu lange mit der Reinigung, ist meistens ein Kaminbrand die Folge.“ Wenn nämlich Glut durch einen starken Schornsteinzug in eines der Verbindungsstücke oder den Schornstein selbst hineingetragen wird, entzündet diese dort den Ruß. „Gerade die Verbindungsstücke werden oft unterschätzt. Viele Leute lassen nur den Kamin selbst reinigen, um Kosten zu sparen. Dabei können sich in den Rohren so viele Ablagerungen sammeln, dass sie innerhalb von einer Heizsaison bis zur Hälfte zusitzen können“, weiß der Schornsteinfeger.