Ahlen - Der heimische FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Romberg kritisiert, dass es an Ahlener Schulen zahlreiche Klassen mit mehr als 30 Schülern gibt. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage von Romberg zum Thema Klassengrößen und Lehrerbesetzung in Ahlen hervor. Dabei werde deutlich, dass es derzeit vor allem in der Gesamtschule und am Städtischen Gymnasium zu überfüllten Klassen kommt. „In 28 Klassen, dass sind unglaubliche 80,6 Prozent der Gesamtschulklassen, quetschen sich täglich mehr als 30 Kinder“, teilt Romberg mit. Beim Gymnasium seien es immerhin 29,4 Prozent der Klassen. An der Realschule platzten immer noch 21,2 Prozent der Klassen aus allen Nähten.
„Über drei Viertel der Gesamtschulklassen in Ahlen, knapp ein Drittel der Gymnasialklassen und fast ein Viertel der Realschulklassen überschreiten damit die eigentlich zulässigen Höchstwerte für die Klassenbildung“, bemängelt Romberg. „Bei diesen Klassengrößen wird konzentrierter Unterricht und eine individuelle Förderung eines jeden Schülers stark erschwert.“