Westerkappeln - Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen, sagt ein Sprichwort. Nun, Marcel Peters will nicht tanzen. Und ganz wohl ist ihm auch nicht dabei, als er auf die gefrorene Wasserfläche des Regenrückhaltebeckens an der Kläranlage in Osterbeck tritt. „Ich laufe, wo schon Fußspuren sind“, sagt er. Um dann - etwa in der Mitte des großen Teiches - ein tellergroßes Loch ins Eis zu schlagen. Kein Übermut. Denn wann hat ein Petrijünger in hiesigen Gefilden schon mal Gelegenheit zum Eisangeln.
Ein kleines Restrisiko nimmt der Westerkappelner dafür in Kauf. Das Eis trägt ihn. Ein leichtes Knacken hat Peters gehört. „Spannungsrisse“, vermutet das Mitglied des Fischerei- und Naturschutzvereins Wersen.