Tecklenburg - Viele Köche verderben den Brei? In der Küche der Hauptschule ist das anders. Wenn dort die Mädchen und Jungen gemeinsam wirken, dann entsteht auch schon einmal ein schmackhaftes Menü - zumindest, wenn es die Schüler sind, die bereits seit längerer Zeit den Kochlöffel schwingen. Gestern stand für die Neuntklässler theoretischer Unterricht auf dem Stundenplan. Schade. Zu gern hätten sie gekocht. Schließlich ist die Küche komplett neu eingerichtet - vom Herd bis zum Schneebesen.
Die Küche muss so Einiges aushalten. „Sie ist fast die ganze Woche ausgelastet“, berichtet Schulleiter Rudi Grunden. Neben der Schule nutzen auch DRK und Volkshochschule die Räume. Kein Wunder also, dass man sich beispielsweise für Arbeitsplatten aus Granit entschieden hat. Denn die sind nahezu unverwüstlich. Induktionsherde, eine Spülmaschine, wie sie auch im gewerblichen Bereich genutzt wird - kein Wunder, die Fachlehrerinnen im Bereich der Hauswirtschaft, Ingrid Kampschulte und Gudrun Spuhn, begeistert sind. Die Arbeitsflächen sind großzügig bemessen. Die Fassaden im hellen Holzton sorgen für ein freundliches Ambiente in der Küche, die auch über genügend Platz für den theoretischen Unterricht verfügt.