Rheine. In Afghanistan sind zwei CH-53-Hubschrauber beschossen worden.
Wie das Einsatzführungskommando in Potsdam mitteilte, ereignete sich der Vorfall, bei dem niemand verletzt wurde, am späten Mittwochnachmittag. Die deutschen Transporthubschrauber seien südwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kunduz mit Handwaffen beschossen worden.
Zudem habe die Bundeswehr noch „andere Hubschrauber“, sagte der Heeressprecher, ohne indes ein bestimmtes Muster zu nennen. Er ließ zudem offen, welche „weiteren Kooperationen“ mit der Industrie angestrebt werden sollen und in welchem Zeitfenster der CH-53-Ersatz einsatztauglich sein soll.
Unterdessen bekräftigte das Verteidigungsministerium, dass die Modernisierung der CH-53-Flotte bei den Heeresfliegern und die Ausbildung der jungen Piloten vorangetrieben werden soll. Es geben zwar keinen Nachwuchsmangel, aber derzeit zu wenig auslandseinsatzfähige Luftfahrzeugführer. Der Zahl der für den Auslandseinsatz verfügbaren Maschinen soll von 20 auf 26 erhöht werden.