Neuzugänge stellen sich vor

Neugieriger Blick aus der Holzhütte: Dieser Korsak, auch Steppenfuchs genannt, ist seit ein paar Tagen im Abenteuerzoo zu Hause.
Neugieriger Blick aus der Holzhütte: Dieser Korsak, auch Steppenfuchs genannt, ist seit ein paar Tagen im Abenteuerzoo zu Hause.
(Foto: Daniel Holthenrich)


Metelen. Parmaschinken kennt jeder, aber Parmakängurus? Wohl eher nicht. Ein Besuch im Abenteuerzoo schafft da Abhilfe. Dort sind vor ein paar Tagen zwei dieser zur Gruppe der Wallabys gehörenden und aus Australien stammenden Tiere eingezogen. Die beiden nur rund 50 Zentimeter großen Männchen leben in der Freifluganlage der Papageien. Gestern hatten sie - zusammen mit den anderen neuen Bewohnern des Zoos - ihren ersten Fototermin.

„Die Tiere brauchten etwas Zeit, um sich einzugewöhnen. Sie sind zwar nicht handzahm, aber zeigen sich inzwischen immer öfter. Deswegen stellen wir sie jetzt auch öffentlich vor“, berichtete Tierpflegerin Nora Peiker. Zusammen mit drei Kollegen, darunter eine Auszubildende, versorgt sie die knapp 450 Bewohner des Abenteuerzoos.


Große Neugierde legten vier andere neue Tiere an den Tag, als die Kameras auf sie gerichtet wurden: zwei Korsaks, auch Steppenfüchse genannt, und zwei Marderhunde. „Da es sich dabei jeweils um Pärchen handelt, hoffen wir natürlich auf Nachwuchs“, erklärte Nora Peiker. Die Korsaks und Marderhunde, die in Asien beheimatet sind, haben die ehemaligen Gehege der Polarfüchse bezogen. Die wiederum sind in die Eulenanlage gezogen, wo sie jetzt mehr Platz haben.

Apropos Eulen: Dort gibt es auch Zuwachs. Die Waldohreule, von den Tierpflegern Waltraud getauft, hat seit Kurzem ein Männchen an seiner Seite. „Das ist Walter“, stellte Nora Peike den neuen Bewohner gestern schmunzelnd vor. Zwei Schleiereulen sowie zwei Waldkäuze zählen ebenfalls zu den Neuzugängen.

Wer sich im Streichelzoo umsieht, entdeckt dort vier weitere neue Zeitgenossen: zwei Quessantschafe mit ihren Lämmern. Im Gegensatz zu den Korsaks und Marderhunden zeigten sie sich gestern gänzlich umbeeindruckt vom Presserummel. Die pechschwarzen Schafe dösten weiter im Schatten der hohen Bäume. Sie stammen - wie alle Neuzugänge - aus Zoos und Tierparks in den Niederlanden.

Den ganzen Sommer über soll sich die Zahl der tierischen Bewohner weiter erhöhen. Welche Arten hinzukommen, wollte Nora Peiker gestern noch nicht verraten. Nur soviel: „Auf jeden Fall bekommen wir weitere Nasenbären, schließlich haben die auf ihrer Insel noch viel Platz.“

VON ANNE ECKRODT, OCHTRUP

25 · 06 · 09



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