Geld für innovative Integration

Kreis Steinfurt. Das Projekt „Optimist 2“ mit dem das Integrationsmanagement im Sport des Kreises Steinfurt strukturell optimiert werden soll wird vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration mit 70 000 Euro gefördert. Das teilte Minister Armin Laschet gestern mit.

Ziel ist es, die Integrationsarbeit in den Vereinen transparenter und durch Vernetzung effizienter zu machen. Zudem sollen alle an der Integration beteiligten Akteure/Sachverständige in die Projektarbeit einbezogen werden. Beantragt hatte die Mittel die Volkshochschule Steinfurt und nicht der Kreissportbund.


In Rheine wird das Projekt „Datenanalyse und Förderung von Jugendlichen aus Zuwanderfamilien“ mit weiteren 40 000 Euro unterstützt. Hauptziel ist es nach Mitteilung des Ministeriums dabei, ein bedarfsorientiertes, fachliches Konzept zur Integration von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu entwickeln.

Das Förderkonzept „KOMM-IN NRW - Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit - eine Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen", unterstützt die Kommunen bei der Aufgabe, die bestmöglichen Voraussetzungen für organisierte Angebote, Strukturen und Prozesse für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu ermöglichen.

Minister Laschet: „Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."

Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28. Februar 2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.



08 · 10 · 08





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