Horstmar. „Ich dachte, wir wären viel dünner“, schmunzelte Pfarrdechant Franz Josef Bisping am Montag über das Ergebnis der Vermessung, die am Sonntagabend zu den Höhepunkten des Pfarrfestes von St. Gertrudis gehörte. Dabei achtete Schneidermeister Theo Ruck genau darauf, dass keiner der Kandidaten des Seelsorgeteams den Bauch einzog.
Auf immerhin stattliche 2,80 Meter Bauchumfang bringen es der Pfarrdechant, Kaplan Dhaman Kumar Karanam und die Diaköne Helmut Spahn und Franz-Josef Reuver. Mit ihrem Schätzwert genau richtig lagen sieben Personen. Deswegen musste Schwester Edburga als Glücksfee ran. Dabei wurde Ursula Tauber als Gewinnerin ermittelt.
„Trotz des schlechten Wetters war das Pfarrfest gut besucht“, freute sich der Pfarrdechant über die zahlreichen Gäste, die nicht nur aus Leer und Horstmar, sondern auch aus Schöppingen und Borghorst kamen. Für die sei das riesengroße Weihrauchfass besonders interessant gewesen. Die Idee dieses in die Burgmannsstadt zu holen, sei von allen Seiten begrüßt worden, bilanzierte der Geistliche. Zufrieden zeigte sich auch der Vorstand der Kfd. Deren Café im Borchorster Hof war zeitweise sogar überfüllt, so dass für die Besucher warten angesagt war. 90 Kuchen haben die fleißigen Bäckerinnen verkauft. Aber auch die Ausstellung der Kfd im Kaminzimmer des Pfarrzentrums sowie die Präsentation der Messgewänder fanden reges Interesse. „Die haben sich super dargestellt“, lobte der Pfarrdechant das Engagement der Frauengemeinschaft.
Sehr gut angenommen worden sei auch die Spielmeile für den Nachwuchs, für den besonders viel geboten wurde.
Über die Höhe des Erlöses konnte der Seelsorger am Tag danach noch nichts sagen. Die Summe soll beim Dankeschönabend am 29. September (Montag) verkündet werden. Beginn ist um 20 Uhr im Borchorster Hof.
Angetan zeigte sich der Geistliche auch von den Gottesdiensten, die vom Kirchenchor und vom Akkordeonorchester „Cantabile“ unter Leitung von Marion Jülicher gestaltet wurden.
Am Montag war erst einmal Aufräumen angesagt. Zum Glück fanden sich dazu wieder einige freiwilligen Helfer zusammen. Dieser Einsatz zeigt, dass das Motto „Miteinander Gemeinde erleben“ auch für die Arbeit gilt.