Greven - Die Tage werden nicht nur sprichwörtlich kürzer, die Vorbereitungen zur Gründung einer Gesamtschule gehen in die heiße Phase. Aus allen Umlandkommunen außer Nordwalde und Altenberge liegen inzwischen Stellungnahmen vor, die die Stadt Greven einholen muss, um das Genehmigungsverfahren erfolgreich abschließen zu können. „Völlig unproblematisch“ seien die bisherigen Voten der Kommunen ausgefallen, sagte Edgar Hengstmann, Fachdienstleiter Schulen im Grevener Rathaus, auf WN-Anfrage. „Es gibt keine Einwände.“
Das gelte auch für Emsdetten. Auch dort reifen derzeit Gesamtschulpläne, organisatorisch ist die Nachbarstadt aber noch nicht ganz so weit wie Greven. Dass Emsdetten trotz eigener Bemühungen, eine Gesamtschule zu etablieren, keine Bedenken gegen die Grevener Pläne habe, überrascht Hengstmann nicht. Man könne schließlich schlecht Greven ablehnen und dann selbst aus der Nachbarstadt eine positive Rückmeldung erwarten.