Greven - „In Sachen Kommunikationswege leben wir in Deutschland noch im Mittelalter, da sind uns die Niederlande Lichtjahre voraus“, ist sich Dieter Jansen von der „Jansen Systemberatung“ sicher. Doch in Greven hat gestern die Neuzeit begonnen. Als erstes Unternehmen wurden die Stadtwerke an das Glasfasernetz der Non-Profit-Organisation „NDix“ angeschlossen.
„Das ist ein knallharter Standortvorteil für Greven“, freute sich Stadtwerke-Chef Jürgen Schäpermeier über die neue Technologie. „Das katapultiert uns in eine andere Liga.“ Denn mit dem neuen Glasfasernetz werden die Kommunikationswege gleich bis zu 625 Mal schneller als das schnellste DSL-Netz. 10 000 Mbit pro Sekunde sind mit dem neuen Netz möglich - DSL schafft gerade einmal 16 Mbit. Weiterer Vorteil: Das Glasfasernetz ist synchron. Das heißt, dass Uploads genau so schnell wie Downloads möglich sind.