Ottmarsbocholt - Voller Spannung und besonderer Vorfreude wartete die Gemeinde am Sonntagmorgen in der Pfarrkirche. Denn zum ersten Mal seit über 800 Jahren - also zum ersten Mal seit Bestehen des Ottmarsbocholter Gotteshauses überhaupt - wurde dort eine Diakonenweihe zelebriert. Gemeinsam mit den Delegationen der örtlichen Vereine, mit Messdienern und den Konzelebranten schritt der aus Ottmarsbocholt stammende Kandidat Thomas Hölscher vor Weihbischof Dr. Josef Voß durch den Mittelgang der Pfarrkirche seiner Weihe entgegen.
In seiner Predigt danke der Bischof allen, die Thomas Hölscher auf seinem Weg begleitet haben und erklärte die „Diakonenweihe als eine Weihe zum Dienst am Evangelium“. Und da dieser „Lebensdienst keine Privatangelegenheit“ sei, so Dr. Voß weiter, erfolge die Verkündung, dass der Kandidat bereit ist, auch vor der versammelten Gemeinde. So empfing Thomas Hölscher in einer festlichen Zeremonie, musikalisch begleitet vom Kirchenchor und Instrumentalisten, die Weihe am Altar von St. Urban.