Rosendahl. Kosten senken oder Aufnahmestopp, das sind nach Ansicht der Gemeindeverwaltung die Alternativen. Wenn der Schul- und Bildungsausschuss am Donnerstag (2..2.) über die Vorschläge diskutiert, wird die Frage im Raum stehen, ob künftig noch alle interessierten Rosendahler Kinder die Musikschule besuchen können. "Die Belastungen müssen für uns spürbar gesenkt werden", sagt Bürgermeister Franz-Josef Niehues mit Blick auf die Umlage. Ansonsten könne notwendig werden, dass Musikschüler auf eine Warteliste müssen, weil ihr Unterricht nicht finanziert werden könne.
Die Ausgangslage: Im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes hat der Gemeinderat im März 2010 beschlossen, den Anteil an der Umlage für die Musikschule Billerbeck, Coesfeld, Rosendahl bis 2013 von rund 40.000 auf 20.000 Euro zu halbieren - ähnlich wie bei allen Rosendahler Vereinen und Verbänden, denen wegen der Finanzlage die Hälfte der Zuschüsse gestrichen werden mussten.