Die weiße Stadt


Beeindruckende Ruinen aus Kalk- und Sandstein - das ist Leptis Magna heute. Fotografien werden ab Freitag im Sandsteinmuseum gezeigt.
Beeindruckende Ruinen aus Kalk- und Sandstein - das ist Leptis Magna heute. Fotografien werden ab Freitag im Sandsteinmuseum gezeigt.


Havixbeck - Beeindruckende Ruinen aus Kalkstein und Sandstein - von Wüste und Meer umgeben: das ist Leptis Magna heute. Die römische Kolonie im heutigen Libyen war schon zu Zeiten von Christi Geburt ein großes Handelszentrum. Als der in Leptis geborene Septimius Severus 193 nach Christus den römischen Kaiserthron bestieg, machte er seine Heimatstadt reich und mächtig. 100000 Einwohner hatte die Handelsstadt am Meer.

400 Jahre später, nach der Eroberung durch die Araber, wurde die Stadt aufgegeben und versank im Sand der Wüste. Die ab 1911 ausgegrabenen Ruinen der Kaiserstadt - die riesigen Thermen, das Forum des Severus, das Theater - dokumentieren die ehemalige Bedeutung.


Die Fotos von Marianne Röhr aus Münster zeigen Schönheit und Verfall. Nur ein Bruchteil der Stadt ist überhaupt ergraben, aber dieser bedeutende Teil ist ein steinernes „Memento Mori“ von melancholischer Schönheit.

Die Sonderausstellung wird am morgigen Freitag (27. März) um 19 Uhr im Baumberger-Sandsteinmuseum eröffnet. Der Eintritt ist wie immer frei.



25 · 03 · 09




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