Dr. Risthaus: Ordnungsamt soll eine Lösung suchen

Zu wenig Platz für Rollstühle und Kinderwagen


Ende für Rollstuhlfahrer: Legal parkende Autos zwingen sie hier auf die Straße. Foto:
Ende für Rollstuhlfahrer: Legal parkende Autos zwingen sie hier auf die Straße. Foto:
(hbm)


Ascheberg - Ein legal parkendes Auto lockt Nachahmer an: An der Sandstraße ist aus diesem Schnellballeffekt zwischen der Appelhofstraße und der Lüdinghauser Straße offenbar ein ernstes Problem erwachsen. Mütter mit Kinderwagen haben sich in der WN-Redaktion genauso beschwert wie Rollstuhlfahrer: Manchmal ist zwischen Zäunen und Häusern sowie parkenden Autos kein Durchkommen mehr. Sie müssen die Hindernisse über die Straße passieren. Weil das Warten auf die Lösung aus den Bereichsforen ihnen zu lange dauert, kamen sie mit der Frage „Gibt es vorher eine Lösungsmöglichkeit für mehr Sicherheit?“ in die WN-Redaktion. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hat gleich nachdem ihm die Westfälischen Nachrichten das Problem geschildert haben, das Ordnungsamt beauftragt nach Lösungen zu suchen. „Wir sind da wohl auf die Hilfe anderer Behörden angewiesen“, weist der erste Bürger auch auf Hürden auf dem Weg zu einer schnellen Lösung hin. Knöllchen ziehen an dieser Stelle nicht, weil bei einem höhengleichen Ausbau auf dem Gehweg geparkt werden darf.

Darüber hinaus weist Bürgermeister Dr. Risthaus auf einen zweiten Aspekt hin: Wer Fragen zur Verkehrssicherheit auf der Sandstraße hat, ist eingeladen, sie im „Arbeitskreis Verkehr“ des Bereichsforums Gemeindeentwicklung von Ascheberg Marketing am Donnerstag (9. Februar) um 19.30 Uhr im kleinen Bürgerforum des Rathauses vorzubringen und zu diskutieren.



VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG


03 · 02 · 12





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