Architekten sind am Zug


Gebrachtes Essen ausgeben - diese Aufgabe wird schon jetzt in der Realschule Ascheberg durchgeführt. Die provisorischen Möglichkeien sind aber nicht zukunftstauglich. Foto:
Gebrachtes Essen ausgeben - diese Aufgabe wird schon jetzt in der Realschule Ascheberg durchgeführt. Die provisorischen Möglichkeien sind aber nicht zukunftstauglich. Foto:
(hbm)


Ascheberg - Eine Mensa, in der etwa 200 Essen an einem Mittag ausgegeben werden. Essen, dass an anderer Stelle vorgekocht wurde und dann vor Ort erwärmt wird. Es soll über eine Theke mit vorportionierten Salaten und/oder einem Nachtisch ausgegeben werden. Das sind Vorstellungen der Gemeinde Ascheberg für eine Mensa an Profil- und Realschule Ascheberg. Die Antwort soll ein Architektenwettbewerb bringen, der kurz vor Weihnachten gestartet worden ist. Im Ideenwettbewerb sollen die Architekten verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Ob Gebäude umgebaut, erweitert oder ein Gebäude völlig neu gebaut wird, bleibt ihrer Kreativität überlassen.

Einige Architekten haben Aschebergs Politiker bei den Besuchen der Mensen von Joseph-Haydn-Gymnasium Senden, Johann-Schlaun-Gesamtschule Nordkirchen, der Gesamtschule Ahlen und der Realschule Ascheberg begleitet und dort Signale erhalten, was bei den Politikern, die den Wettbewerb mit ihrem Urteil am Ende bewerten, gut und schlecht finden.


Neben der Mensa sind Ausgabeküche, Spülküche, Personalräume und sonstige Räume zu planen. Hierbei nimmt die Gemeinde gerne Vorschläge der Architekten zur multifunktionalen Nutzung der Mensa auf, wie auch Möglichkeiten der kindgerechten Freiflächennutzung, einer Behindertentoilette für das Schulzentrum oder einer zentralen Heizung der Gebäude. Durch den Ideenwettbewerb soll eine Architektin oder ein Architekt gefunden werden, die/der das Projekt weiter mit trägt.

Nach einem vorgegebenen Terminplan sollen die Wettbewerbsarbeiten bis zum 10. Februar 2011 eingereicht werden. Hiernach erfolgt die Vorprüfung durch die Verwaltung und anschließend die Beurteilung und Auszeichnung durch eine Jury, bestehend aus dem Bürgermeister, den Mitgliedern des Schul- und Kultursausschusses und des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses des Rates der Gemeinde.

VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG


28 · 12 · 10





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