Ascheberg - Es gibt Momente in denen gefragt wird, wie kann das geschehen? Einen solchen Moment gab es am Donnerstag unter den Zuhörern im Prozess vor dem Landgericht, wo sich ein 59-jähriger Familienvater aus Ascheberg wegen Vergewaltigung seiner zur Tatzeit 16-Jahre alten, leiblichen Tochter zu verantworten hatte. 14 Jahre nach der möglichen Tat, könnte die Vergangenheit den Mann wieder einholen.
Neben diesem schweren Tatvorwurf fallen weitere Anklagen - in denen es um Verstoß gegen das Waffengesetz, Trunkenheit im Straßenverkehr, Bedrohung und Körperverletzung geht - „kaum“ ins Gewicht. Aber gerade diese zusammenhängenden Vorfälle brachten den Stein für den Vorwurf der Vergewaltigung ins Rollen.







