Prächtige Stimmung auf der BoKaGe-Damensitzung im Bocholter Brauhaus


Die „Hornys“, das Männerballett der BoKaGe, brachten die Närrinnen auf der Damensitzung mit ihrer Wildwest-Choreographie fast zum Ausrasten.
Die „Hornys“, das Männerballett der BoKaGe, brachten die Närrinnen auf der Damensitzung mit ihrer Wildwest-Choreographie fast zum Ausrasten.
(Foto: Jessica Beck)


Bocholt - „Die Damen von Bocholt sind die Brasilianerinnen von Deutschland!“ Mit diesem schmeichelnden Spruch sicherte sich der „Zauberkünstler“ im Naturwoll-Pullunder und Hornbrille einen Platz in den Herzen der Bocholter Närrinnen. Schmitz-Backes (eigentlich Michael Backes) war einer von vielen Programmpunkten der Damensitzung der BoKaGe am Altweiberabend im Bocholter Brauhaus.

Der „Harry Potter vom Niederrhein“ (wie er sich selbst ironisch nannte) zeigte, dass Büttenreden auch einmal anders ablaufen können. Schmitz-Backes nahm sich immer wieder selbst auf den Arm, indem er sich über seine Standard-Zaubertricks lustig machte, wie zum Beispiel das Verschwinden von Tüchern oder Karten. Richtig Stimmung kam auf, als er noch eine zweite Zauberin aus dem Publikum holte. „Wir haben früher gemeinsam in einem Wanderzirkus gearbeitet“, erklärte Schmitz-Backes.


Seine ehemalige Kollegin war keine andere als Bocholts stellvertretende Bürgermeisterin Christel Feldhaar, die Ehrengast des Abends war. „Magic Christel“ hieß ihre Show, bei der Schmitz-Backes ihr im wahrsten Sinne des Wortes unter die Arme griff und gemeinsam mit ihr weitere Zaubertricks vorführte, die einfach urkomisch aussahen. Die Zuschauer belohnten die beiden mit einem jubelnden „Unglaublich!“.

Natürlich durften auch die Prinzenpaare und ihr Gefolge nicht fehlen. Das Kinderprinzenpaar Matthias I. und Inga II. heizten den Jecken mit ihrer Karnevals-Version von „Satellite“ ein. Aber auch das Prinzenpaar Jörg II. und Inge I. sollten mit ihrem Lied „Bokelt Helau“ nicht aufhören. Doch die Prinzenpaare standen unter Zeitdruck und mussten schon wieder zum nächsten Termin.

Dafür begeisterten die Gardetänzer mit ihren aufwendigen Schautänzen, die Mottos trugen wie „Die wunderbare Welt der Feen“, „Besser nach Bocholt“ oder „Es lebe die Musik“.

Musik gab es auf der Damensitzung jede Menge. Zum einen sorgten die „Los Chaotos“ für Partymusik, es gab Schunkellieder von Franz und Marschmusik von den Red Lions. Später erzählte der Kölsche Köbes als Büttenredner von seinen Erlebnissen im Brauhaus. Sogar Meckermann war mitten drin im Geschehen, denn er prangte groß auf der Bühnendekoration und hatte alles bestens im Blick.

Der Höhepunkt des Abends war allerdings das Männerballett der BoKaGe. Die „Hornys“ brachten die Närrinnen beinahe zum Ausrasten. Mit lautem Johlen und Jubeln wurde ihre Choreographie „Die Hornys im Wilden Westen“ begleitet. Die Männer hatten lange geprobt und zeigten einige schwierige Schritte und viele Hebefiguren. Die Zuschauer waren so begeistert, dass die Männer ihre Show gleich noch einmal vorführen durften. Zum Abschluss lieferten die Famatro eine spektakuläre Schwarzlichtshow und Franz sang mit den Närrinnen gemeinsam das Lied von der Aa.

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05 · 03 · 11





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