Bocholt - Mit Löchern im Körper gehen Menschen für gewöhnlich zu einem Arzt. Manche Löcher sind jedoch beabsichtigt und haben einen modischen Grund: Piercings. Was sich die Punker der frühen 80er Jahre von den Urvölkern abgeschaut haben und als wütende Revolution gedacht war, ist heute zum modischen Accessoire geworden.
Das weiß auch Harald Jansen, der selbst ein Piercing- und Tattoostudio in Bocholt betreibt. „Wir wachsen in eine Generation des Verständnisses rein“, erklärt der 49-Jährige. Die kleinen metallenen Schmuckstücke erfreuen sich großer Beliebtheit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Doch auch Erwachsene über 50 Jahre zählt Jansen zu seinen Kunden.