Bocholt - Für den Bäcker ist es ein Albtraum: das Loch im Brot. „Wir wollen ja ein Brot mit einer streichfähigen Krume backen“, betont Bäckermeister Matthias Gildhuis. Bei der Krume handele es sich um das Innere des Brotes, erläutert er. „Und wenn in der Krume ein Loch ist, läuft ja die ganze Marmelade raus.“
Doch wie kommt eigentlich so ein ungewolltes Loch ins Brot? „Das ist ein Wirkfehler“, erklärt der Bocholter. Dieser könne beim Aufmachen des Brotes - dem Abwiegen und Kneten - entstehen, wenn Mehl an den Teig komme und nicht richtig eingearbeitet werde. „Der Teig kann an dieser Stelle keine Bindung eingehen“, macht der Experte deutlich.