Bocholt - Voller Bewunderung schaut sich Ludger Kempkes durch sein Teleskop den Himmel an. Der 70-Jährige beobachtet gern die verschiedenen Galaxien und die Sterne. Schwarze Löcher habe er dabei aber noch nie gesichtet. „Das geht auch gar nicht“, erklärt der Rentner.
Doch wie können diese unheimlichen Löcher im Weltall überhaupt nachgewiesen werden? Die Erforschung der schwarzen Löcher ist eine der schwierigsten Wissenschaften, da ein solches Phänomen nur indirekt erfasst werden kann. Ihren Namen erhielten die schwarzen Löcher, weil sogar Licht und elektromagnetische Strahlung von ihnen angesogen werden. Ein verändertes Sternenbild eines Sterns kann auch von der Erde dokumentiert werden und lässt auf ein schwarzes Loch schließen. „Das sind Energiemonster, die alles verschlucken“, erklärt Kempkes anschaulich. Dabei kann sich der Laie einen Strudel in der Badewanne vorstellen, der alles um sich herum unausweichlich anzieht.