Frisieren im
Dreivierteltakt


Schlagersängerin Helene Fischer (Mitte) schaute bei den Ahauser Friseurmeistern Stefan Honekamp und Steffi Vestert vorbei. Fotos:
Schlagersängerin Helene Fischer (Mitte) schaute bei den Ahauser Friseurmeistern Stefan Honekamp und Steffi Vestert vorbei. Fotos:
(pd)


Ahaus/Alstätte/Dresden - Ob Ornela Muti, Dr. Thomas de Maizière oder Roger Moore: Über 2200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Showbiz erlebten jüngst auf dem 7. Semperopernball in Dresden einen rauschenden Start in die noch frische Ballsaison 2012. Für die schillernden Frisuren der 150 Debütantinnen und Debütanten sorgten unter anderem Friseurmeister Stefan Honekamp aus Ahaus und seine Alstätter Kollegin Steffi Vestert von „Honekamp - Die Friseure“.

Sie gehörten zu einem Team aus zwölf ausgewählten Friseuren aus ganz Deutschland, die als „Haar-Task-Force“ über 14 Stunden in der altehrwürdigen Semperoper im Dauereinsatz waren. Ihre besondere Herausforderung hatte etwas von einer Wette bei „Wetten, dass . . ?“: Alle Debütantinnen erhielten in einer rekordverdächtigen minutenschnellen Styling-Aktion die gleiche festliche Hochsteckfrisur mit demselben eleganten Krönchen. Die Form war klassisch in Bananenform eingeschlagen, schmal anliegend im Nacken und zum Oberkopf volumiger und üppiger hinlaufend. Das runde Krönchen wurde am vorderen tief gescheitelten Oberkopf mit streng anliegenden Seiten zentral platziert, als herausragender Bestandteil der Frisur. Die Männer wurden klassisch mit Scheitel frisiert, mit Spray und Gel.


„Am schwierigsten war die große Anzahl an Debütantinnen und Debütanten, die im Akkord binnen weniger Minuten und Handgriffe alle gleich gut frisiert werden mussten, und zwar stets fein auf Linie. Obwohl sie vor ihrer Ballpremiere doch sehr aufgeregt waren, blieben sie beim Frisieren zum Glück angenehm entspannt. Das erleichterte uns die Arbeit“, wird Stefan Honekamp in einer Pressemitteilung zitiert. Auch Schlagerstar Helene Fischer hat bei den Ahauser Friseuren vorbeigeschaut und sei voll des Lobes für die Frisuren gewesen: „Die sehen wirklich sehr toll aus“, wird Fischer zitiert.

Während des Balls am Abend standen die Ahauser Friseure in der Semperoper als „Feuerwehr-Figaros“ für den Fall der Fälle bereit, falls etwa ein Krönchen doch noch abrutschen oder sich manches Haar als nachträglich widerspenstig erweisen sollte. Denn den Fernsehkameras würde nichts entgehen.

Doch alle Stylings saßen und waren auch zur Erleichterung von Stefan Honekamp „absolut tanz- und ballfest“. So konnten die Haarspezialisten aus Ahaus auch noch anderen Ballgästen den „letzten Schliff“ geben, darunter Vertreterinnen aus Gesellschaft und Politik.



01 · 02 · 12





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