Ahaus - Mit ein wenig Erleichterung haben die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ sowie die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland die Ankündigung der Bezirksregierung Münster aufgenommen, dass es im Juni noch keinen Atommülltransport nach Ahaus geben soll. Damit verschieben sich die Atommülltransporte inzwischen um ein halbes Jahr.
Die Atomkraftgegner mutmaßen nun über den Grund der Aufschiebung. „Muss die GNS ihre in Duisburg, Jülich, Karlsruhe und anderswo gelagerten Atommüllfässer womöglich erst nach den kürzlich festgelegten ,endgültigen Einlagerungsbedingungen für das geplante Endlager Konrad neu verpacken, bevor die Atommülltransporte nach Ahaus starten können?“, fragt sich Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“. Wenn ja, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, wann sollen die ersten Fässer „endlagerfähig“ verpackt sein? Und wann sei nun tatsächlich mit den ersten Atommülltransporten nach Ahaus zu rechnen?







