Wo immer ich Gelegenheit habe, sehe ich mir die Angebote von vegetarischen Restaurants an und entdecke nur wenige Highlights. Außer einigen Salaten und Gemüse-Nudelpfannen werden meistens die offenbar unvermeidlichen Aufläufe (Vollkornnudeln, TK-Gemüse, Bechamelsauce, Käse drauf und ab in den Backofen) angeboten – ach, ja und dann noch die sogenannten „Bratlinge“ – das klingt nicht nur wie Zwei-Komponenten-Kleber, das schmeckt auch so.
Wie einfallsreich ist doch da die arabische, indische und asiatische Küche. Da im Moment China in aller Augen und Ohren ist – warum nicht auch in aller Munde? – ist es doch naheliegend, ein weiteres Rezept zu veröffentlichen, das gesund ist, lecker und fleischlos, um zu zeigen, wie abwechslungsreich die Kost ist, die Chinesen, besonders aber buddhistische Mönche zu sich nehmen, obwohl sie (zumindest in Thailand) nicht selbst kochen, sondern in Großstädten morgens das in Empfang nehmen, was Anwohnerinnen in der Nähe des Klosters für sie zubereitet haben.